Am Dienstag, 18.03.2025 um 17:00 Uhr war es soweit! Der offizielle Spatenstich fand statt.
Unsere Vereinsfahne mit Abordnung und die Böllerschützen waren natürlich auch mit dabei.
Zeitungsartikel erschien auf © merkur.de (PDF hier öffnen): Spatenstich Schützenheim 18.03.2025
Biberbacher Schützen starten Bau ihres eigenen Schützenheims
21.03.2025, 07:30 UhrBeim symbolischen Spatenstich des Schützenheims in Biberbach: Gauschützenmeister Adolf Mayr, Bürgermeister Dieter Kugler, Stefan Fersch (BSSB), Bezirksschützenmeister Alfred Reiner, Schützenmeister Martin Strobl, Schützenmeister-Stellvertreterin Nicole Meister und Pfarrer Christian Waegele (v.l.). © Josef Ostermair
In Biberbach hat kürzlich der Bau eines Schützenheims für Tannengrün und einer Lagerhalle für Vereinsrequisiten begonnen.
Es ist ein Vereinsprojekt, an das sich so manch anderer Verein nicht hintrauen würde, das gerade in Biberbach entsteht: das Schützenheim für Tannengrün Biberbach und eine Lagerhalle für Requisiten Biberbacher Vereine. Zum symbolischen Spatenstichkamen rund 50 Biberbacher.
Vorsitzender Martin Strobl, dessen Stellvertreterin Nicole Meister, Bürgermeister Dieter Kugler, Bezirksschützenmeister Alfred Reiner, Gauschützenmeister Adolf Mayr, der im Bayerischen Sportschützenbund (BSSB) zuständige Zuschussreferent Stefan Fersch und sogar Pfarrer Christian Waegele griffen zum Spaten. Der Geistliche hatte zuvor mit all den Schützinnen und Schützen für eine unfallfreie Baustelle gebetet.
Am Ende der Schulstraße, dort, wo im Mai auch der Bau eines Kinderhauses beginnt, wird auf Erbbaurecht ein stattliches Schützenheim mit 36 Meter Länge und 15 Meter Breite und eine Lagerhalle für die Requisiten der Vereine auf 84 Quadratmetern entstehen. Im Schützenheim sind 18 vollautomatische Schießstände vorgesehen. Fleißige Leute aus dem Verein kamen dem Spatenstich zuvor und begannen bereits mit der Fundament-Erstellung.
Vorfreude auf das neue Schützenheim hat der zehnjährige Korbinian Bauer, der schon mal mit dem ungefährlichen Lichtgewehr übte. © Josef Ostermair
Die geschätzten Kosten für dieses Bauprojekt: 1,5 Millionen Euro. Laut Schützenmeister Martin Strobl rechnet der Vorstand mit einer enormen Eigenleistung, sodass sich die Kosten auf die Hälfte, also 750 000 Euro, halbieren ließen. „Wir haben rund 30 000 freiwillige, unentgeltliche Arbeitsstunden eingerechnet. Außer den Putzarbeiten und dem Estrich wird alles in Eigenleistung erfolgen“, betonte Strobl.
Der Traum vom Eigenheim der Schützen wird letztlich aber nur mithilfe von Zuschüssen auch wahr. Die Gemeinde Röhrmoos sagte etwa einen 20-prozentigen Zuschuss zu, 30 Prozent gibt es aus der förderfähigen Summe vom Freistaat Bayern über den BSSB. Läuft alles nach Plan, hat der Verein lediglich 100 000 Euro selbst zu finanzieren. „Wir haben fleißig auf unser Ziel hingespart, und es sind auch fleißig Spenden und zinslose Darlehen eingegangen“, sagte Strobl. Er machte deutlich, dass er auch die Aufnahme eines Darlehens nicht scheuen würde.
Wer die Biberbacher Schützen näher kennt, der weiß, dass es sich hier um eine zusammengeschweißte Gruppe aus allen Berufsschichten handelt, der die erforderliche, hohe Eigenleistung durchaus zuzutrauen ist. Dass sie zur Abwicklung von Großprojekten fähig sind, haben sie beim Ausrichten des Gaupreisschießens und der großen Stallparty im vergangenen Jahreindrucksvoll bewiesen.
„Ich freue mich schon auf die Einweihung“, sagte Bezirksschützenmeister Reiner und Bürgermeister Kugler meinte „Biberbach kann stolz sein auf diesen Zusammenhalt“. Dass die Baumaßnahme sinnvoll sei, unterstrich Gauschützenmeister Mayr, der auf den stark gewachsenen Verein hinwies. Das große Schützenheim, das 2026 fertiggestellt sein soll, bietet laut Mayr auch gute Möglichkeiten zur Nutzung auf Gauebene. Der nun gestartete Bau, so Mayr, sei ein Glücksfall für das gesamte Schützenwesen.